NEU: Wagemut PX Cask Strength 🐘

Nicolas hat den Wagemut PX-Cask zum ersten Mal in voller Fassstärke abgefüllt. Gleiche Rezeptur, gleiche Foursquare-Basis, 10 Jahre tropische Reifung, gleicher PX-Sherry-Finish. Nur ohne Wasserzugabe vor der Abfüllung. 58,7 % Fassstärke.

Diesen Samstag: Community-Vorverkauf auf RumX, noch vor dem öffentlichen Start am Montag:

Beim Wagemut Sommerfest letztes Jahr haben die Besucher den RX436 quasi direkt aus dem Fass probiert und Nicolas gefragt: „Warum ist das nicht das, was du abfüllst?!” Diese Flasche ist die Antwort.

Welchen Rum in Trinkstärke würdest du am liebsten in Fassstärke probieren? Den, bei dem du immer wieder denkst, dass es ein ganz anderer Rum wäre, wenn man vorm Abfüllen einfach kein Wasser mehr hinzufügen würde?

Für mich: RX4113 :tumbler_glass:

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RX9643 und RX10050 natürlich.

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Einen blend hier zu nennen finde ich schwierig, da ich dann wenn alle Bestandteile in Fassstärke probieren wollen würde und müsste! :sweat_smile:
Mir fällt da aktuell erstmal nur der hier ein: Buy Chairman‘s Reserve Vintage 2005 14yr 46% | RumX
Und noch: Buy CDI Hampden Jamaica (Bottled for Germany) DOK 200 | RumX
Da ich hier von damals beim Release noch weiß daß es keine Fassstärke war und die Fassstärke noch DEUTLICHST geiler war :sweat_smile:

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@crazyforgoodbooze, an den RX295 hab ich auch noch ganz nostalgische Erinnerungen. Mein erster High Ester Rums damals… :exploding_head:

Anschluss-Frage in die Runde: Wenn ihr selbst eine Fassstärke zuhause habt, reduziert ihr sie manchmal etwas runter?

Manche Abfüller vertreten ja die Philosophie, dass die finale Wasserzugabe vor der Abfüllung Teil der Handwerkskunst und ein echter “Mehrwert” im Geschmack ist. Andere sagen: Wir füllen nur “pur” ab - wie wir damals bei Grape of the Art - um die ganze Power des Rums zu spüren. Was ist deine Meinung?

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MIt Wasser verdünne ich nur, wenn das Mundgefühl zu harsch ist. Ansonsten müssen die Speicheldrüsen arbeiten und der kleine Nipper wird entsprechend lang gekaut. Dabei kann man auch wunderbar die zunehmende Verdünnung im Mund sensorisch wahrnehmen. :nerd_face:

Einer meiner ersten selbstgekauften Rums, die mich vor ein paar Jahren nachhaltig von der Qualität dieser Spirituosengattung überzeugt hatte, war RX28 und ich hatte mich gefragt, wie genial ein fassgereifter HSE bzw. Rhum Agricole in Fassstärke sein muss.
Jetzt weiß ich es. :heart_eyes:

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RX907 und RX937 hätteich gerne mal in Fassstärke probiert (und die alten Bristol-Abfüllungen und und und)

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RX18188 wäre auch spannend gewesen :sweat_smile:

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Angeblich war das ja sogar ne Fassstärke was ich aber bei so vielen Schwesterfässern mit mehr % kaum glauben kann.:grinning_face_with_smiling_eyes: Aber ja der war geil.

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Ja brutales Ding. Hab zum Glück noch 1,5 Flaschen da :grinning_face_with_smiling_eyes:

Und zum verdünnen: ganz selten ja - aber nur wenn der Alkohol wirklich zu sehr klatscht und zu biestig und dominant ist und ich schauen will ob der Rum sich damit besser entwickelt.
Abgesehen davon kann ich immer wieder nur betonen: ich hab in den letzten 15 Jahren mehr schlechte verdünnte Spirituosen die sprittig waren als Fassstärken insbesondere mit 37,5-42%…

Denn auch verdünnen ist eine Kunst. CDI beispielsweise und auch diverse Cognac Häuser machen das um möglichst wenig Alkohol zu “verbrennen” (weil genau das passiert bei der Wasserzugabe) über 4 Wochen verteilt mit 25% Wasser Anteil pro Woche und danach anschließend ruhen lassen. Außerdem wird es ähnlich wie bei Schokolade schonend “untergerührt”.
Das ergibt ein deutlich runderes und harmonischeres Ergebnis wie wenn man das in einem Rutsch macht.

Allein deswegen schon bin ich vom verdünnen und anderen Experimenten zuhause eher abgeneigt.

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Ich halte die Argumentation der Abfüller zur Wasserzugabe für Blödsinn. Der einzige Zweck dahinter ist entweder finanzieller Natur (Drücken der Steuer) oder aber in früheren Zeiten die Sorge die Menschen damit zu überfordern und den Stoff nicht verkauft zu bekommen. Ein guter Rum profitiert von der Fassstärke. “Braucht” ein Rum die Verdünnung, hat er ein Qualitätsproblem. Und meist bekommt selbst die Verdünnung das Problem nicht komplett kaschiert.

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RX907 ist wirklich ein Top Beispiel gegen die Verdünnung! Unverdünnt geht der safe gegen 95 Punkte.

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Brauchen tun das die wenigsten aber ich hab -ist und bleibt ja alles subjektiv - auch schon einige rums getrunken wo ich die Trinkstärke gelungener und runder fand wie die Fassstärke. Gab das Beispiel Mal bei CDI Haiti barbancourt (RX679 und RX788). Aber insgesamt ist das eher die Seltenheit. Und ja logisch ist verdünnen ein finanzieller Vorteil weil man mehr Liquid abfüllen und weniger Alkohol Steuer zahlen muss​:grinning_face_with_smiling_eyes:

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“Trinkstärke” muss ja nicht 40% heißen. Wer fix auf diesen Wert runter geht, hat andere Gründe als den Geschmack. Le Gus’t z.B. hat Abfüllungen mit Full Proof und “Optimum Proof”. Da sind teilweise von den 65-67% nur wenige Prozent runter. Da ist es dann schon glaubhaft(er) dass es des Geschmacks wegen gemacht wurde. Untere 50% empfinden ja viele als guten Kompromiss.

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100% Zustimmung. Die Franzosen machens beim Cognac ja vor und das verdammt vorbildlich.

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Frage… Wird nicht eh auf das gesamte Fass das ich importiere die Alkohol Steuer bezahlt? Also vor dem evtl. Verdünnung? Oder erst auf das Endprodukt in der Flasche!?

Ich denke auch das es Abfüller gab und gibt die den Rum zugänglicher machen wollen, aber auch Überzeugungstäter die den genauen Punkt finden wollen, wo Alkohol und Wasser optimal die gewollten Aromen frei geben.

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Der 1960 HSE hätte ich auch gerne in Fassstärke. Finde aber den RX3693 auch recht gut, was würde der in Fassstärke wohl bringen.

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Die Alkoholsteuer wird immer erst auf das fertige Endprodukt in der Flasche erhoben – und zwar exakt auf die Menge des tatsächlich enthaltenen reinen Alkohols.

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Und eben deswegen war eine Verdünnung finanziell enorm reizvoll, zumindest früher. Heute haben viele Verstanden, dass sich ein Rum in Fassstärke meist deutlich besser und schneller verkauft, selbst wenn er etwas teurer ist als er verdünnt sein könnte.

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Verstehe ich nicht. Kann das mal einer vorrechen? Reden wird hier nicht über 5,48€ bei 60% bzw. 3,65€ bei 40% pro 0,7er Flasche? Also sage und schreibe 1,83€ Differenz in der Alc-Steuer? Das kann es ja nicht sein.
Der größere Hebel dürfte doch wohl sein, dass ich bei 200l à 60% noch 100l Wasser verkaufen kann, wenn ich auf 40% verdünne.

Bzw. 285 Flaschen unverdünnt oder 428 Flaschen verdünnt (~50% mehr Flaschen). Quasi ein ähnlicher Trick wie die 0,5er Flaschen, nur eben gesteckt mit Wasser.

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Klar, das geht ja alles miteinander her.

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