NEU: Wagemut PX Cask Strength 🐘

Aber der BĂ€renanteil der Marge kommt aus dem Wasser, nicht aus der Alk-Steuer. Bei 40€ Flaschenpreis wĂ€re die ja bereits egalisiert, wenn ich die 60% Version zu 41,83€ verkaufe. Aber ich verkaufe zusĂ€tzlich 100 Liter Wasser zu 57,14€ pro Liter(!), wenn ich verdĂŒnnt verkaufe – das ist der Trick. Oder andersrum: Der Steuer-Effekt sind 1,83€, der Wasser-Effekt sind 8€ pro Flasche.

3 Likes

Jetzt verfĂŒgbar :rocket:

5 Likes

Anyone willing to split it, 5 cl, please :wink:

1 Like

Genau, ich wĂŒrde sagen bei Single Cask Sachen wo die Menge limitiert ist, und die sowieso eher Hochpreisig sind (immer im Kopf behaltend, dass selbst unsere “gĂŒnstigeren” Sachen, fĂŒr den Durchschnittstrinker bereits hochpreisig sind), fĂ€llt das nicht so ins Gewicht. Bei “limitierten Editionen” :wink: von 10.000 Flaschen, sieht die Rechnung sicher anders aus.

3 Likes

​Dilution has no effect on total excise duty, as the tax is calculated on the volume of pure alcohol. However, diluting a spirit creates a completely different business model.

​While reducing the alcohol content generates higher packaging and production costs (more bottles, corks, and labels), the main advantage is that it makes the product much easier to sell while maximizing profit margins. From a commercial standpoint, a bottler will almost always make a higher total profit by selling three bottles at 40% than two bottles at 60% as retail prices do not scale down linearly with dilution.

​Furthermore, lower-proof spirits are far more palatable and accessible, significantly widening the target audience. It transforms a niche product meant for enthusiasts into a mass-market item, leading to faster consumption and a much higher turnover rate.

9 Likes

Die Jungs von Zucker & Zeste hatten ihn gerade im Glas:

4 Likes

Roger macht weiter :fire:

4 Likes

Wat is dat nu da vorne drauf? Die Blogger scheinen uneins zu sein. Isses C1 oder 01 wo der Fanti durch die 0 steigt? Oder gar O1, wie in RX hinterlegt (:face_with_raised_eyebrow:)?

Der Typograph in mir sagt 01 (null eins). WĂ€re mit dem Nummerierungs-Gedanken auch hinreichend logisch. Buchstaben O oder C erschließt sich mir der Sinn nicht auf Anhieb, da brĂ€uchte ich ne ErklĂ€rung.

1 Like

Heute erst mit Nicolas gesprochen. Es ist eine Null Eins - fĂŒr die erste Charge. Jedes Jahr soll es eine Neuauflage geben - mit anderen FĂ€ssern als Basis.

Passe ich gerade in der App an :folded_hands:

5 Likes

“CDI beispielsweise und auch diverse Cognac HĂ€user machen das um möglichst wenig Alkohol zu “verbrennen” (weil genau das passiert bei der Wasserzugabe)”
WĂŒrdest du das nĂ€her erklĂ€ren?

Ich könnte gut verstehen, dass eine Spirituose nach einer Wasserzugabe und Durchmischung ruhen muss, um eine halbwegs homogene Mischung zu werden.
Aber weder “Alkohl verbrennen” noch den Grund mehrerer TeilverdĂŒnnungen verstehe ich intuitiv.
Und zugegeben, mir fehlt die praktische Erfahrung damit.

1 Like

Vereinfacht ausgedrĂŒckt durchs schnelle Wasser dazu “kippen” verbrennen (chemisch ausgedrĂŒckt, nicht das man da wirklich ne flamme sieht) die flĂŒchtigen feinen Aromen und der Ethanol also der pure Alkohol steigt nach oben und ĂŒberdeckt die Aromen. Das lĂ€sst sich mit mehr Zeit zum Ruhen und mehren Intervallen in denen man verdĂŒnnt besser handhaben um ein runderes Destillat zu erhalten.

Zumindest hat es mir Florent Beuchet (CDI Inhaber) damals so erklÀrt.

Und fĂŒr mich ergibt es auf jeden Fall Sinn - wenn ich daheim etwas schnell in paar Sekunden von 60% auf sagen wir 45% verdĂŒnne, schmeckt es erstmal nach nicht viel und der Alkohol hĂ€ngt ĂŒber allem. Nach einigen Minuten wird das dann zwar besser aber bei mehreren hundert Litern sieht die Thematik halt anders aus.

PS: ich bin auch kein Chemiker also bitte steinigt mich jetzt nicht wenn es nicht 100% korrekt ist je nachdem wer hier mitliest aber so hab ich’s mir nun Mal gemerkt und erklĂ€ren lassen. :grinning_face_with_smiling_eyes:

4 Likes

Danke, sehr spannend!
Angesichts der FlĂŒchtigkeit von Aromen (und auch Alkohol) vorstellbar, aber ich hĂ€tte es nicht erwartet.

1 Like

Wenn man alkoholische Lösungen schnell verdĂŒnnt erwĂ€rmen sich die auch ziemlich stark. Diese exothermen Reaktionen haben sicherlich einen nicht zu unterschĂ€tzenden Einfluss auf das Aroma.

7 Likes

Die Aussage halte ich fĂŒr viel zu pauschal, einseitig sowie chemisch nicht hinreichend belegt​:smiley: Wie oft habe ich selbst schon mit Wassertropfen gespielt und der Rum, Whisky oder whatever ist aromatisch explodiert.
Das kann dir auch jeder erfahrene Masterblender erzÀhlen, dass Wasser die eine oder andere Spirituose chemisch zum besseren verÀndern kann. Aber kommt halt auch immer auf das individuelle Fass an.

5 Likes

Ich habe das so verstanden, dass Alkohol und Wasser auch unterschiedliche Congeners binden oder lösen und damit unterschiedliche Aromen pushen. Ich denke, das es daher je nach Rum und Congeners unterschiedliche Effekte gibt. Das die hier aufgefĂŒhrten chemischen Reaktionen wie Temperatur oder Schnelligkeit der VerdĂŒnnung Einfluss nehmen, klingt logisch.

4 Likes

Hallo Oli,
so wie es jetzt ist passt es aber auch nicht, da meine Flaschen noch von 2025 sind und die Neue hab ich noch gar nicht eingepflegt, das fand ich auch schon bei der Umstellung von Plantation auf Planteray schade, da ich z.B. noch Flaschen von der ersten XO Serie habe, welche jetzt auf einmal unter Planteray laufen.
GrĂŒĂŸe JĂŒrgen

1 Like

Deine ErlĂ€uterungen schließen sich doch aber mit meiner Aussage ĂŒberhaupt nicht aus, denn ĂŒber irgendwelches Pipettieren habe ich nie gesprochen. Ich sprach von Rums, die auf 40, 46, 50 oder 55% vol. herunterverdĂŒnnt wurden, was je nach ursprĂŒnglichem Alkoholgehalt dann einfach nichts mehr mit dem Öffnen irgendwelcher Aromen zu tun hat. Dass es bei einem 65% vol. Rum Sinn ergeben kann ihn auf 62 oder 60% vol. zu pipettieren steht ja auf einem vollkommen anderen Blatt.

5 Likes