allo zusammen,
ich wollte mal meine bisherigen Erfahrungen teilen und gleichzeitig um euren Rat bitten:
Ich habe seit 2023 ein kleines Eichenfass im Einsatz, das ursprünglich mit einem Honigbrand (47 %) befüllt war. Die Reifung lief jetzt knapp zwei Jahre, und ich habe kürzlich abgefüllt, weil mir der aktuelle Stand geschmacklich wirklich sehr gut gefallen hat und ich vermeiden wollte, dass das Ganze zu holzlastig wird.
Das Fass ist aktuell mit Wasser gefüllt (zur Lagerung/Quellung), und ich plane als nächsten Schritt eine Neubefüllung – diesmal mit Rum.
Mein Plan wäre:
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möglichst hochprozentigen Rum (idealerweise Fassstärke) zu verwenden
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längere Reifung (einige Jahre, je nach Entwicklung)
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eventuell beim späteren Abfüllen wieder leicht mit Honig zu „finishen"
Soweit ich weiß, liegt Fassstärke meist irgendwo im Bereich von ca. 52–66 % vol., also unverdünnt nach der Lagerung das wäre genau die Richtung, die ich suche.
Jetzt zu meinen Fragen:
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Habt ihr konkrete Empfehlungen für einen geeigneten Rum zur Fassreifung?
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eher „robuste" Profile, die mit Holz umgehen können
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gern auch unabhängige Abfüller oder Single Casks
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Würdet ihr eher weißen (ungereiften) oder bereits gereiften/dunklen Rum verwenden?
Mein Gedanke:
→ Weißer Rum entwickelt sich komplett im Fass neu
→ Gereifter Rum bringt schon eigene Fassnoten mit -
Gibt es Stilrichtungen, die sich besonders gut eignen?
(z. B. Jamaika, Barbados, Agricole etc.)
Ich tendiere aktuell in Richtung kräftiger, nicht gezuckerter Rums – z. B. aus Barbados oder von unabhängigen Abfüllern. Gerade Destillerien wie Foursquare Rum Distillery sind ja bekannt für sehr saubere, unverfälschte Profile ohne Zusätze, was für ein eigenes Fassprojekt vermutlich ideal ist.
Auch habe ich gesehen, dass es einige interessante Cask Strength Abfüllungen mit 60 %+ gibt, die sehr intensive Aromen mitbringen (teilweise tropisch-fruchtig bis würzig) das könnte für so ein Projekt spannend sein.
Mich würde interessieren:
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was ihr konkret schon selbst im Fass hattet
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was gut funktioniert hat (oder auch gar nicht)
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und ob ihr eher mit „neutralem" Ausgangsrum oder schon charakterstarken Profilen arbeiten würdet
Freue mich auf eure Erfahrungen und Tipps!
Schön wäre natürlich, auch wenn man den Preis im Blick berhält, 5 Liter sind halt 5 Liter und ich wollte nicht 500 Euro für den rum ausgeben
Viele Grüße