Dem Tipp von @AntiSEBtisch folgend hat mich auch noch der neue 8jährige Yellowstone angelacht.
Geil! Bin gespannt was du sagst.
Die ersten 60 Flaschen haben leider nicht lange gehalten ![]()
Nachschub kommt aber im Oktober voraussichtlich und dann soll er auch dauerhaft verfügbar sein ![]()
Herzlichen Dank für die Probe @AntiSEBtisch . Ich kann verstehen, warum du dieses Fass unbedingt abfüllen wolltest. Richtig geiler Stoff! ![]()
Willett Family Estate Single Barrel Bourbon 12 Years handpicked by Wu Dram Clan Cask #5753 65,1%
Nase: Sehr dicht und druckvoll, aber zu keinem Moment stechend, Pekannüsse baden in Kastanienhonig, Karamell kommt etwas dunkel aus dem Ofen, das robuste Fundament besteht aus polierter Eiche mit viel röstiger Holzwürze, Kakao, frisch gemahlener Kaffee, mit Orangenöl behandeltes Leder, Tabak, Früchte bleiben eher angedeutet, reife Feigen, bisschen Apfel, Cocktailkirschen, Sauerstoffzugang steigert den Röstgrad und lockt Gewürze hervor, allen voran Zimt, wenig Piment, Muskatblüte, eine kleine Prise Nelkenpulver und ein winziges Tröpfchen Teebaumöl
Gaumen: Gleitet ölig in den Mund und belegt sofort die gesamte Schleimhaut mit einer intensiven Mischung aus reifer Eiche und feinen Fruchtaromen bei einer gleichzeitig sehr angenehmen natürlichen Grundsüße, dunkler Waldhonig und Ahornsirup, leicht angebrannter Karamell, Apfelgelee, Kirsche, kandierte Orangenscheiben, bisschen Brombeere und schwarze Johannisbeere, etwas Minze, eine subtile Floralität in Richtung Geraniol begleitet, auf Hochglanz poliertes Holz kippt die Gewürzkiste aus, karamellisierte Pekannüsse, Zimt, Tabak und Leder, Piment, ganz wenig Kolanuss und Lorbeer, hinten raus Schokolade mit erhöhtem Kakaoanteil und Vanille
Abgang: Sehr langer und köstlicher Abgang, die röstige Eiche schreitet erhaben vom Platz und zieht eine Entourage aus viel Vanille sowie Kakao und Leder hinter sich her, Zimt, Macis, Piment, bisschen Gewürznelke, Walnuss, schwarze Johannisbeeren und Brombeeren grüßen ein letztes Mal, leicht erdiger Tabak bildet den Ausklang zusammen mit dem von einer leichten Holzrauchnote begleiteten Fassaroma
Bewertung: Eine außerordentliche Reife ausstrahlend besitzt dieser Whiskey eine herausragende Balance zwischen dunklen Fassaromen mit tiefer röstiger Eichenwürze und einem fruchtigen und mit hervorragender Alkoholintegration ausgestatteten Destillat. Das ist ein Bourbon auf höchstem Niveau, wirklich köstlich!
Ich hab sowas schon befürchtet ![]()
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Bin hier auch mega interessiert an deiner Einschätzung. ![]()
Das sind starke Notes, @Boletus
Danke für dein Feedback! ![]()
Den HH und den Yellowstone habe ich jeweils offen.
Im direkten Vergleich würde ich auf den HH gehen, liegt aber am Wetter, sobald es bisschen kühler wird liegt zu 100% der Yellow vorne, der ist kerniger und hat auch bisschen mehr fruchtiges Korn. Beide auf hohem Niveau, preislich ähnlich und ähnlich gut würde ich sagen: man muss nur wissen wie man sie wann anwendet ![]()
Dann habe ich 10% eures Bestands ![]()
Hast du ![]()
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Der Jack Daniels ist großartig. Du riechst dran und hast die Keksdose in der Nase. Vanille, Karamel, Plätzchenteig und einen Hauch Eiche.
Vanille und süßen Zimt im Mund und dazu diese wohlige Hitze vom hohen Proof. Der Abgang lang, weich und ölig. Ein Hauch Pfeffer und ganz viel reife bis überreife Banane. Ich liebe es.
Aber auch der Eagle Rare und der Knob Creek sind sehr gut. Ich werde als nächstes mal den Knob Creek Rye probieren.
Zum WM-Finale gönne ich mir heute etwas ganz Besonderes: einen 16-jährigen Bourbon aus der The Reveries Series von T8KE.
Wer T8KE kennt, weiß, dass Jay West zu den prägendsten Persönlichkeiten der amerikanischen Bourbon-Szene gehört. Und einer der wenigen Indy-Bottler in den Staaten für Whiskey.
Also was ganz besonderes.
Und genau so schmeckt dieser 16-Jährige: unglaublich dunkel, schokoladig, cremig und mit einer tiefen, alten Eichennote. Für mich ist das genau die Vorstellung davon, wie ein wirklich alter Bourbon schmecken sollte – intensiv, konzentriert und trotzdem wunderbar ausgewogen.
Ich denke, das ist ein verdammt guter Start ins WM-Finale. ![]()
Ich habe heute den Penelope Architect Crème Brûlée im Glas – 5 Jahre alt, 110 Proof (55 % Vol.), veredelt mit französischen Eichenstaves der Tonnellerie Radoux.
Französische Eiche harmoniert hervorragend mit Bourbon. Die nächste trendy Ausbaustufe ist häufig Toasted Oak. Im Gegensatz zu Charred ist das Holz dabei nicht stark ausgebrannt, sondern nur schonend erhitzt. Dadurch karamellisieren die Holzzucker, ohne dass eine dicke Kohleschicht entsteht. Das Ergebnis sind elegante Röstaromen, süße Eichennoten und eine feine Würze, während Charred eher kräftige Karamell-, Rauch- und Holzkohlenoten hervorbringt. Bei diesem Penelope wurden French Oak Staves hinzugefügt die ähnlich wie beim Makers Mark Private Cask - oder MM French Oak 46 (unbedingt mal probieren!) nochmal einige Geschmackspunkte setzen können, hier ist es eindeutig eine spannende Haselnuss, rote Früchte und würziger Pfeffer. Das ist schon eine gute Kombi.
Für einen 5 Jahre alten Bourbon ist dieser Whiskey wirklich beeindruckend smart gebaut. Unglaublich rund, harmonisch und geschmacklich weit über dem, was man in diesem Alter erwarten würde. Penelope hat hier wieder einmal einen grandiosen Job gemacht.
Vor allem ein brutales Upgrade zum “normalen” Architect. Kein Wunder dass die 90 Flaschen die wir ca. hatten ruckzuck ausverkauft waren. ![]()
Already did so myself. @Soma
The normal architect is more dry and has more tannins (imagine Cognac cask kind of since it’s French oak used -but less charred than the creme brulee). Its a bit more easy going and elegant whereas the creme brulee is in your face even though it’s just one year older and just 3% more of abv. Hope that helps a bit ![]()
I will do it tonight
Und, wie war er?
Blieb gestern trocken, wird also heute oder Samstag getestet.





